Hieronymus Ebner, von Eschenbach

Mand 1477 - 1532  (55 years)


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  • Navn Hieronymus Ebner 
    Suffiks von Eschenbach 
    Kælenavn Hieron 
    Født 05 jan. 1477  N?urnberg Find alle personer med begivenheder på dette sted  [1
    Køn Mand 
    Beskæftigelse 1503  [2
    Ratsherr 
    Beskæftigelse 1508  [1
    alter Burgermeister, N?urnberg 
    Beskæftigelse 1514  [1
    Oberste Hauptmann 
    Beskæftigelse 1515  [1
    sweiter Losungs Herr 
    Beskæftigelse 1524  [1
    vorderster Losungs Herr und Reichs Schultheis 
    Død 26 aug. 1532  N?urnberg Find alle personer med begivenheder på dette sted 
    Begravet St. Johannis Friedhoff, N?urnberg Find alle personer med begivenheder på dette sted  [1
    Notater 
    • Erhielte vom Pabst Leone X. nebst seinem Weib, Eltern, Kindern, und Geschwistern, samt denem, die von ihm berstammen, auch deren M?annern und Weiben, die Freiheit, von einem Orden in den andern ?uberzugebem, Erlassung der Urfeden, vollkomene Losszeblung der S?unden, das Recht einem beweglichen Altar zu f?uhren, Messe zu halten, in einer solchen Zeit,da es von der Kirche untersaget werden kan, Befreyung von allen Gel?ubden, dieselben alleine ausgenommen, welche dem Heiligen Petro und Paulo in der Stadt Rom, dem heiligen Jacob von Compostell, und wegen Haltung der Keussheit gelobet worden. endlich auch in der Fasten und zu andern Zeiten da es ferboten zu werden pfleget, Fleisch zu essen
    • erster Losunger und einflu?reichstes Mitglied des Rathes in N?urnberg w?ahrend der Reformationszeit, geb. 5. Jan. 1477, gest. 26. Aug. 1532 in N?urnberg, stammte aus einem der ?altesten adelichen Geschlechter der Reichsstadt, dem der ?Ebener?, ?Ebnarii?, ?Ebneri?, und war der Sohn des Rathsherrn und Septemvirs Matth?aus E. und der Margarethe Sch?urstab. Um sich f?ur den Dienst in seiner Vaterstadt vorzubereiten studirte er in Ingolstadt unter Leitung des Juristen Sixtus Tucher die Rechte, machte eine Reise nach Frankreich und begab sich dann an den Hof des Kaisers Maximilian. In der Begleitung desselben war er auf dem Reichstag zu Augsburg, ging mit ihm nach N?ordlingen und wohnte, nachdem er mit seinem Bruder Anton ganz in den kaiserlichen Hofdienst ?ubergetreten war, 1500 der Huldigung des Kaisers zu N?urnberg bei. Nachdem er so Land und Leute kennen gelernt und Erfahrungen f?ur seine sp?atere politische Th?atigkeit gesammelt hatte, nahm er seine Entlassung aus kaiserlichem Dienst und kehrte nach N?urnberg zur?uck. Hier verheirathete er sich 1501 oder 1502 mit Helena F?urer und begann die Th?atigkeit f?ur seine Vaterstadt 1502 als Genannter des gr?o?eren Rathes, wurde ein Jahr darauf Rathsherr und 1515 zum vordersten Losunger erw?ahlt. ? An der Spitze eines so bedeutenden Gemeinwesens stehend, wie das der bl?uhenden Reichsstadt damals war, ausgestattet mit klarem und besonnenem Geiste, fielen ihm w?ahrend seiner Amtsf?uhrung nicht nur eine Reihe der bedeutendsten staatlichen Aufgaben sondern auch entscheidende Mitwirkungen an den damaligen geistigen Bewegungen zu, die ganz Deutschland durchdrangen. Schon Leo X. hatte den Einflu?, welchen er auf die religi?ose Richtung seiner Vaterstadt aus?ubte, erkannt und ihn in Anbetracht seiner Fr?ommigkeit und seiner Stellung als Pfleger der Kirche U. L. Frauen und des Klosters Engelthal durch eine Bulle vom 22. Aug. 1517, die ihm und seiner Familie viele Auszeichnungen und Verg?unstigungen gew?ahrte, f?ur die Sache des r?omischen Stuhles zu gewinnen gesucht. Aber E., durch Christoph Scheurl f?ur Luther gewonnen, entschied sich in der Folge f?ur die Reformation und wurde in N?urnberg neben L. Spengler und Baumg?artner ihr energischster und treuester Bef?orderer. Auf den Wunsch Scheurl?s, der ihn in seinen Briefen als mel et deliciae vel certe margarita populi Nurnbergensis preist, dedicirte ihm [593] Luther unter dem 15. August 1518 seine Auslegung des 110. Psalms. Als dieser auf seiner R?uckkehr von Augsburg im October 1518 kurze Zeit in N?urnberg verweilte, scharten sich um ihn alle seine Freunde, unter ihnen vor allen E. ?totus quantus Martinianus?. Ebner?s Th?atigkeit f?ur die Ausbreitung des Evangeliums in N?urnberg ist im einzelnen nicht ?uberall mit Sicherheit festzustellen; das aber l?a?t sich leicht erkennen, da? er f?ur die Umgestaltung der kirchlichen Verh?altnisse seiner Vaterstadt, wie sie sich 1525 vollzog, am einflu?reichsten und entschiedensten gewirkt hat. Unter dem 26. April d. J. berief er als B?urgermeister mit seinem Collegen Christoph Tetzel, um der neuen Ordnung eine St?utze zu geben, Wenzeslaus Link als Prediger von Altenburg nach N?urnberg und richtete gegen Ende des Jahres in Gemeinschaft mit dem Rathsherrn Casp. N?utzel an den Kurf?ursten von Sachsen und die ?ubrigen betheiligten F?ursten ein Schreiben, in dem er sie aufforderte, mit bef?ahigten Personen und Predigern auf den zuk?unftigen Reichstag nach Speyer zu kommen, um die Sache des Evangeliums zu vertreten. Ueberhaupt war er es, der gegen?uber der Zaghaftigkeit vieler Reichsst?ande jetzt und noch sp?ater dem energischen Festhalten an dem Erreichten trotz der Drohungen des Kaisers und der Gegner amtlich und privatim das Wort redete. So wirkte er, wenn er auch nicht pers?onlich an dem Reichstage von Augsburg 1530 Theil nahm, von N?urnberg aus eifrigst f?ur furchtloses Eintreten f?ur das Bekenntni?, das er von Melanchthon und seinen Begleitern durch allzugro?e Nachgiebigkeit gef?ahrdet sah. Nicht geringer waren die Verdienste, die er sich um N?urnberg durch seine kr?aftige Unterst?utzung der Errichtung des Gymnasiums 1526 und durch eine Reihe von Negociationen beim schw?abischen Bunde und beim Bischof von Bamberg in politischen und religi?osen Angelegenheiten erwarb. Camerarius nennt ihn mit Recht eine bedeutende Pers?onlichkeit voll W?urde, die aus dem Bewu?tsein eines h?oheren Strebens, der redlichsten Gesinnung und unbestechlicher Gerechtigkeit hervorging, und Laz. Spengler klagte schmerzlich bewegt bei seinem Tode, da? dadurch sein Vaterland ein schwerer Verlust betroffen habe, ?denn ich kann nit sehen, wie wir dieses ehrbaren tapferen Mannes Statt so geringlich widerum ersetzen werden?. Beide sowol als Luther, Wenz. Link, Christoph Scheurl, Staupitz, Eoban Hesse und, wie oben gezeigt, Luther dedicirten ihm zur Verehrung Schriften. ? Eine 1524 gepr?agte M?unze ?uberliefert uns sein Bildni?.
      Vgl. Will, N?urnberger Gelehrten-Lexikon und N?urnbergische M?unzbelustigungen II, 289 ff. ? L. Spengler, von Pressel. ? v. Soden, Beitr. zur Gesch. d. Reform. ? v. Boyneburg-Lengsfeld in Ersch und Gruber?s. Art. Ebner. ? v. Soden und Knaake, Chr. Scheurl?s Briefbuch. ? Die Chroniken der fr?ankischen St?adte. N?urnberg. V. Bd. S. 800 ff. ? P. v. Volckamer, Histor. geneal. heraldisches Handbuch der vormaligen Reichsstadt N?urnberg. 6. Fortsetzung 1869. s. v. Ebner.
      Brecher. [http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Ebner,_Hieronymus]
    Person-ID I9230  PGL
    Sidst ændret 21 nov. 2014 

    Far Matth?aus Ebner, von Eschenbach,   d. 1491 
    Mor Margarethe Sch?urstab,   d. 1498 
    Gift 1773  [1
    Familie-ID F4513  Gruppeskema  |  Familietavle

    Familie Helena F?urer, von Haimendorff,   f. 11 jan. 1483,   d. 05 jun. 1538  (Alder 55 years) 
    Gift 02 aug. 1501  [1
    Børn 
     1. Magdalena Ebner, von Eschenbach,   f. 1514,   d. 1560  (Alder 46 years)
    Sidst ændret 28 feb. 2026 
    Familie-ID F3684  Gruppeskema  |  Familietavle

  • Billeder
    Ebner, Hieronimus
    Ebner, Hieronimus
    Radierung:Johann Friedrich Leonard, Stecher
    Ebner, Hieronimus
    Ebner, Hieronimus
    Radierung:Johann Friedrich Leonard, Stecher
    Ebner, Hieronimus
    Ebner, Hieronimus
    Medaille Galvano Nachprãgung Medaille Nürnberg mit Henkel o.J.
    Erhaltung: siehe Bild, gehenkelt | Abkürzungen
    Gewicht: 94,85 g
    Durchmesser: 44,00 mm
    Inschrift auf Rückseite: Deus Refugium Meum, Galvanoplastische Nachbildung des spãten 19. Jahrhunderts
    19.th century electrotype reperduction

    Dokumenter
    Ebner, Hieronimus
    Ebner, Hieronimus
    Ausslegung des hundert vnd neundten psalmen, Dixit dominus domino meo Doctoris Martini Luther : tzu Herr Hieronymo Ebner Loszunger tzu Nurnbergk
    Autor / Hrsg.: Luther, Martin ; Ebner, Hieronimus
    Verlagsort: Leiptzick | Erscheinungsjahr: 1519
    Signatur: 12366178 Res/4 Th.u. 103,II,19 12366178 Res/4 Th.u. 103,II,19
    Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10204081-6

    Vaaben
    Ebner
    Ebner

  • Kilder 
    1. [S213] Biedermann, Biedermann, Johann Gottfried, (Dietzel, 1748).

    2. [S171] N?urnberger K?unstlerlexikon, Grieb, Manfred H.